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Mittwoch, 21. September 2011 - 15:17 Uhr
Waigolshausener Doppel patzen (Quelle: Mainpost)

Bezirksliga Männer TSV Waigolshausen – VfL Mönchberg 5:9

Eine leichtere Aufgabe wäre zum Saisonstart wohl angenehmer gewesen. Darüber waren sich alle Waigolshäuser nach dem 5:9 gegen Landesliga-Absteiger VfL Mönchberg vor einer stolzen Kulisse von 60 Zuschauern einig.

Es ging schon mit 0:3 denkbar schlecht los, für den eigentlich in den Anfangsdoppeln starken TSV. „Wie die Anfänger. Wir führen im ersten Satz 7:4 und verlieren den noch“, sagte der selbstkritische Trainer und diese Saison auch als Spieler an Position eins eingesetzte Zenon Droszcz über sein eigenes Doppel mit Samuel Weigand. Es sei verrückt, man verwende stolze 30 Prozent der Trainingszeit mit dem Doppel-Spiel und gehe dann mit leeren Händen aus dem Spiel.

Der ehemalige Bundesliga-Spieler und Trainer, zuletzt beim SB Versbach in der Oberliga aufschlagend, ist nach der Rangliste nun das sportliche Aushängeschild im Tischtennis-Kreis Schweinfurt. Selbst will der 52-jährige gar nicht so unbedingt mehr an vorderster Position spielen. „Ich spiele nicht mehr so gut. Aber für die Liga reicht es noch.“ Eigentlich würde er lieber die jüngeren Teamkollegen nach vorne bringen und selbst nur im zweiten Paarkreuz aufschlagen. Überhaupt sieht er seine Aufgabe auch darin, unterklassigen Spielern trainingstechnisch zu helfen. Stolz berichtet der Pole, wie beispielsweise einer seiner Schützlinge, der 72-jährige Ettlebener Spieler Klaus Schmelzing (4. Kreisliga), noch Neues beigebracht bekommen möchte.

Beim Auftaktspiel gegen Mönchberg lief es allerdings auch für Droszcz nicht optimal. Ggegen den leicht favorisierten Mönchberger Spitzenspieler Christian Keller gab es eine Fünf-Satz-Niederlage. Keller retournierte am Ende selbst druckvoll alle Angriffe von Droszcz und behielt bei dem schnellen Spiel die Oberhand. „Wenn ich im vierten Satz das 5:2 mache, gewinne ich mit 3:1 Sätzen.“, sagte der Neu-Waigolshäuser
„Wir wollen in die Aufstiegsrelegation.“

Zenon Droszcz über das Waigolshäuser Saisonziel

hinterher. Aber er verschlug einen hohen Ball zum 4:3, der Gegner schöpfte Mut und gewann zum Gesamt-Zwischenstand von 2:8. Und es wurde ruhig auf den Rängen.

Wer dort, wie die meisten, noch geblieben ist, wurde jedoch nicht enttäuscht. Denn Christian Hasler bezwang an Position zwei André Wiessmann, der angesichts Haslers Treffsicherheit bei schnellen Bällen entnervt fragte: „Was soll man da machen?“ Roman Hoffman bewies bei seinem Fünf-Satz-Sieg (11:8 im fünften) gegen Rainer Gramling gute Nerven, nachdem ihm eine 2:0-Satzführung entglitten war. Und Michael Münchs unbedingter Siegeswillen gegen Frank Arnheiter, verbunden mit den exakt richtigen Tipps zur Spielumstellung seines Coaches Zenon Droszcz in den Satzpausen, wurde einmal mehr belohnt.

Das Ziel des TSV heißt nach wie vor Landesliga. „Wir wollen in die Aufstiegsrelegation, dann vor 500 Zuschauern spielen“, verkündete Droszcz augenzwinkernd das Saisonziel, nachdem die erste Enttäuschung über die Niederlage gewichen war. Neben Mönchberg dürfte vor allem Viktoria Wombach da etwas dagegen haben.

Punkte für Waigolshausen: Zenon Droszcz, Christian Hasler, Roman Hoffmann, Michael Münch, Samuel Weigand je 1.

Dienstag, 28. September 2010 - 11:41 Uhr
Waigolshausen startet mit Remis in Runde (Quelle: Mainpost)

TTC Kist/Würzburg II – TSV Waigolshausen 8:8

Mit einem Auswärtspunkt startete Waigolshausen in die Runde. Nach drei Siegen in Folge lag der TSV sogar mit 8:6 vorne, doch Matthias Münch musste sich Steffen Wolz klar in drei Sätzen beugen und auch das Abschlussdoppel mit Roman/Hoffmann/Christian Hasler verlor glatt gegen die Kister Xiang Dong Fan und Jochen Wilhelm. Die Punkte für Waigolshausen: Hoffmann/Hasler, Weigand/Matthias Münch, Roman Hoffmann, Christian Hasler (2), Samuel Weigand (2), Norbert Klauth.

Dienstag, 28. September 2010 - 11:36 Uhr
Tischtennis Spielplan 2010/2011

Hallo,

mit etwas Verspätung ist hier der Spielplan der Tischtennisabteilung. Bitte oben auf den Link (Tischtennis Spielplan 2010/2011) klicken, dann öffnet sich die PDF-Datei.

Grüße
Sven

Dienstag, 27. April 2010 - 12:03 Uhr
Vielen Dank an alle Fans!!!!

Ich möchte mich bei allen Helfern und treuen Fans unserer Mannschaft bedanken.Ihr habt den Samstag zu einem unserer schönsten sportevents gemacht.Wir hoffen Euch dies mit schönen Spielen in der nächsten Saison wieder zurück zu geben.

gruß michael

Dienstag, 27. April 2010 - 09:50 Uhr
Michael Münchs Maßarbeit (Quelle: Mainpost Schweinfurt)

Relegation zur 1. Bezirksliga Männer TSV Waigolshausen – TSV Eschau 9:7

Der TSV Waigolshausen bleibt in der ersten Bezirksliga. Nach einem überaus spannendem Match gewann der Primus im Landkreis Schweinfurt vor der großen Kulisse von 180 Zuschauern gegen den TSV Eschau mit 9:7 (32:27).

Vorentscheidend war im zweiten Einzeldurchgang der überraschende Sieg von Waigolshausens Nummer eins, Roman Hoffmann, gegen Christopher Spielmann und später das 11:9 im fünften Satz von Michael Münch gegen Simon Heinz im zweiten Paarkreuz. Münch sprach hinterher von einem „Jahrhundertspiel”, nachdem er im vierten Satz bereits zwei Matchbälle abgewehrt hatte und im finalen Satz dann relativ sicher siegreich blieb. Beide Kontrahenten zeigten eine ähnliche Spielanlage mit starker Rückhand und auch im Prinzip gleichstarke Leistung. Laut Münch Münch entstanden schöne Ballwechsel, weil keiner den Ball totgeschlagen hat“. Als es wirklich darauf ankam, wurde Münchs Offensivrisiko belohnt.

Ob der Schweinfurter bei diesem Sieg „mehr Glück als eine Weihnachtsgans” hatte, wie es später Christopher Spielmann mannschaftsintern äußerte, sei dahingestellt. Spielmann hatte im Anfangsdoppel an der Seite von Richard Günther beim 9:11 im fünften Satz mit gegnerischen Kantenbällen Pech und vor allem seine Vier-Satz-Niederlage im Spitzeneinzel gegen Hoffman wurmte arg. Hoffmann kam in dieser Partie mit den schnittarmen Bällen seines Gegners gut zurecht, antizipierte gut Spielmanns Schläge und setzte oft mit der Rückhand die entscheidende Attacke.

Alles Dinge, die ihm eine Stunde eher gegen den tempo- und schnittreicher spielenden 15-jährigen Kevin Spielmann nicht so gelangen. Denn als dieser Hoffmann geschlagen hatte und sein Bruder Christopher ebenfalls gegen Christian Hasler im ersten Einzeldurchgang gewann, wurde es spürbar ruhiger bei der Waigolshäuser Anhängerschaft. Die mit einem Bus bereits zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn angereisten 50 Eschauer Anhänger hielten im Freizeitzentrum akustisch mehr als mit.

Die Begegnung schien zu diesem Zeitpunkt völlig offen. Beide Teams wollten unbedingt den Sieg, hatten Trainer dabei, die meist über Auszeiten entschieden und viel Beratung ausübten – auf Waigolshäuser Seite vom Versbacher Zenon Droszcz nicht selten über das zulässige einminütige Zeitlimit hinaus, was vereinzelt „Zeit“- Zwischenrufe beim gegnerischen Anhang auslöste. Unter dem Strich war es aber eine sehr faire sportliche Auseinandersetzung.

Die Sieger-Sektdusche wurde zwar von Michael Münch überraschend früh gestartet, denn das letzte Einzel zwischen Matthias Münch und Ernst Freudenberger lief noch. Aber mehr als ungläubige Verwunderung bei den noch mitten im Match befindlichen Akteuren löste das nicht aus. Denn es war keine bewusste Unsportlichkeit, sondern die schiere Freude und Erleichterung über den Klassenerhalt gegen eine Mannschaft, die mindestens so stark war, wie es das Endergebnis aussagt.

„Wir wollen so weiterspielen, wie wir jetzt aufgestellt sind”, schwört Waigolshausens Mannschaftsführer Matthias Münch auf die eingeschworene Formation und will von Neuzugängen zur nächsten Saison nichts wissen.

Punkte für Waigolshausen: Hoffmann/Hasler 2, Mi. Münch/Klauth 1, Hoffmann 1, Mi. Münch 2, Weigand 1, Klauth 2.

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