Geiersberglauf

Die üblichen Verdächtigen beim Geiersberglauf vorn

ans Appel (DJK Schweinfurt), Markus Unsleber (TV/DJK Hammelburg) und Michael Wetteskind (DJK Schweinfurt) – in dieser Reihenfolge überquerten die drei Läufer nach zwölf Kilometer beim Geiersberglauf in Waigolshausen die Ziellinie. Als Vierter lief Marks Veth (TSV Rannungen), lediglich 0,3 Sekunden nach Wetteskind, ins Ziel. Bei den Frauen gewann Eva-Maria Schmitt (TSV Rannungen) vor Anna Appel (DJK Schweinfurt) und Tanja König-Deeg (TG 48 Schweinfurt) – und diese drei Frauen komplettieren die Riege der „üblichen Verdächtigen“ bei Läufen in der Region.

Die sechs Kilometer lief bei den Herren Julian Müller (HSV Birnfeld) am schnellsten, ihm folgten Martin Ackermann (LPM) und Michael Kümmeth (TG 48 Schweinfurt). Der Viertplatzierte Jürgen Kneuer (TSV Waigolshausen) war bei der Siegerehrung am Freitagabend nicht mehr dabei. Aber nicht, weil der Spitzenläufer des TSV Waigolshausen eine Verletzung kurieren musste, sagte Thomas Klein, einer der drei Vorsitzenden des TSV. Vielmehr ist Kneuer der ortsansässige Bäcker, „und da muss er schon um Mitternacht wieder aufstehen, damit wir auch am Samstag wieder frische Brötchen bei ihm kaufen können“.

Es waren unterm Strich 324 Läufer, die beim 11. Geiersberglauf an den Start gegangen waren, aufgeteilt in mehrere Klassen: Kinder (inklusive Kindergartenkinder), Kids, Erwachsene über sechs und zwölf Kilometer und die Walker. Letztere stellten mit zwölf Startern das kleinste Feld, auf die zwölf Kilometer (zwei Runden) waren mit 85 die meisten Läufer gestartet. Für Läufer eines Schlages von Markus Unsleber war es wohl eher ein Trainingslauf, und wäre der Vorjahressieger Manuel Stöckert nicht gerade zur Vorbereitung in der Schweiz gewesen, so hätte er mit Sicherheit kräftig in der Spitzengruppe mitgemischt.

Die Läufer fanden in Waigolshausen beste Bedingungen vor: eine trockene Strecke, Sonne, nicht allzu große Hitze und eine Streckenführung, die vorbildlich von der Feuerwehr abgesichert worden war. Die Kinder rannten bei ihren Läufen um den Fußballplatz, die Kleinen einmal, die etwas älteren zweimal. Zum kombinierten Hauptlauf hatten sich 197 Läufer und zwölf Walker hinter der Startlinie versammelt, und pünktlich um 18.40 Uhr legten sie auch gleich rasant zu. Mit einer Zeit von 20:49,1 Minuten kam Julian Müller als Erster nach sechs Kilometern über die Ziellinie, Hans Appel brauchte für die doppelt so lange Strecke 41:07,6 Minuten. Gut vier Minuten mehr, nämlich 45:15,8 brauchte Sabine Wenzke (DJK Schweinfurt) für ihre sechs Kilometer Walken, bei den Männern ging Erich Katzenberger (ZF Running Team) nach 43:02,7 Minuten durchs Ziel.

Aber auch bei den Kleinsten war so manch rasante Zeit möglich. Bei den Kindern sauste Anne Fischer (DJK Schwebenried) nach 1:57,5 Minuten und 500 Metern als Erste über die Ziellinie, dicht gefolgt vom ersten Jungen, Jimmy Norton (I just feel like running) mit 2:01,6 Minuten. Auf die nächsten Plätze liefen mit Josefine Holtz (2:03,2), Lenja Stemig (2:03,7; beide TSV Waigolshausen) und Mia Lenz (2:04,2; DJK Eckartshausen) drei weitere Mädchen, ehe Moritz Köhler (2:09,3; TSV Waigolshausen) als nächster Junge ins Ziel kam. Den Teen-Run gewann bei den Jungen Marius Gensler (TSV Werneck, 3:23,2) vor Felix Hanesch (TSV Zeuzleben, 3:29,3) und Jan Fischer (LG Karlstadt, 3:29,9), bei den Mädchen sicherte sich Nelly Oswald (3:53,1, TSG Estenfeld) vor Paula Lammert (3:59,2, vereinslos) und Franka Deeg (4:04,3, TG 48 Schweinfurt) den ersten Platz.

Der Lauf war der Auftakt zum dreitägigen Sportwochenende. Die Eltern nutzten die Zeit vor und nach dem Lauf für ausführliche Gespräche im Schatten bei Kaffee, Kuchen oder gekühlten Getränken. Diejenigen der Kinder, die von 500 oder 1000 Meter Laufen nicht genug Bewegung bekommen hatten, also fast alle, tobten auf dem Fußballplatz herum und zogen anschließend ihren Vätern ein paar Euro für Bratwürstchen und Cola aus dem Geldbeutel.                                                                                                                                                              (Schweinfurter Tagblatt vom 03.Juli 2017)

 

Kneuer und Bauer teilen sich Platz eins

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Eva Maria Schmitt (TSV Rannungen) und Michal Wetteskind (DJK Schweinfurt) waren die Sieger über die in zwei Runden gelaufene Hauptstrecke von zwölf Kilometern beim zehnten Waigolshäuser Geiersberglauf. Über die Sechs-Kilometer-Distanz holten sich Susanne Fleck (Garstadt) und Jürgen Kneuer (Waigolshausen) den Sieg.

Zum Auftakt der Laufserie Oberes Werntal war es am Freitagabend extrem warm. Schmitt, die mit deutlichen acht Minuten Vorsprung in gut 52 Minuten gewann, lief dann auch prompt nach dem Zieldurchlauf schnurstracks weiter in Richtung Umkleidekabinen und Duschen. Für Wetteskind war das Gewinnen schwieriger. Nach drei Vierteln der Distanz überholte ihn der spätere Zweite Marius Mayer (Schwanfeld) an einem leichten, 40 Meter langen Anstieg, schaffte es dann aber nicht, sich abzusetzen. Wetteskind fing ihn wieder ein und siegte mit 20 Sekunden Vorsprung in gut 44 Minuten. „Es war ein hartes Stück Arbeit, schwierig mit der Luft. Die Schwüle kam hinzu“, sagte Wetteskind.

Für die Drittplatzierte über sechs Kilometer, die Hergolshäuserin Andrea Stützer, war es die erste Teilnahme. Eigentlich sei ihre Distanz der Halbmarathon, sagte sie: „Nach fünf oder sechs Kilometern werde ich normalerweise erst richtig warm.“ Aber hier habe sie nach vier Kilometern beschlossen, nur die Runde zu Ende zu laufen und nicht noch, wie geplant, die zweite Runde für die zwölf Kilometer-Distanz.

So entschieden angesichts der Hitze viele Teilnehmer. In einem Fall allerdings recht spät. So hob Waigolshausens Jürgen Kneuer bereits siegessicher 15 Meter vor dem Zieldurchlauf die kurz Arme. Rechts neben ihm vorne, aber mit Kurs auf die zweite Runde lag der Ochsenfurter Felix Bauer. Dieser machte noch ein paar schnelle Schritte und stoppte flugs auf Höhe der Ziellinie, aber eben nicht im Zieleinlauf ab, bei drei Metern Vorsprung vor Kneuer. Er war also der Schnellere, aber lief nicht durch die Ziel-Gasse. Salomonisches Urteil der Veranstalter: ein geteilter erster Platz. Kneuer war froh, dass es überhaupt so gut lief, denn vor knapp zwei Wochen war er erst einen Marathon gelaufen (wir berichteten): „Ich war positiv von meiner körperlichen Verfassung überrascht.

Hatte mit 22 bis 23 Minuten gerechnet.. Die Uhr blieb aber schon bei 20 Minuten und 38 Sekunden stehen.

Im Nordic Walking gab es bei den Männern das ewige Duell zwischen Erich Katzenberger (ZF Sachs) und Kurt Hahner (SC Ostheim). Wie schon öfter in der Vergangenheit, hängte Katzenberger seinen Konkurrenten wenige Meter vor dem Ziel ab. „Er läuft echt super, der Kurt“, zollte der 56-jährige Sieger dem zehn Jahre älteren Dauerrivalen Respekt.

Waigolshausens Vereinsvorsitzender Thomas Klein zog bei 286 ins Ziel gekommenen Läuferinnen und Läufern eine positive Bilanz nach der zehnten Veranstaltung des 2007 ins Leben gerufenen Wettbewerbs. Viel Motivation gab ihm, dass die Veranstaltung auch von Ortsansässigen so gut angenommen wird, ihm viele Helfer zur Seite stehen und vor allem auch sehr viele Kinder teilnehmen – diesmal 94. Das einschneidendste Erlebnis über die Jahre sei ein Abbruch der Veranstaltung wegen eines schweren Gewitterregens gewesen. Der Lauf wurde dann einen Tag später nach geholt. Gewitter gab es diesmal keines. Lediglich einmal ein entferntes Donnern, pünktlich zum Start der Kleinsten über die 500-Meter-Strecke um den Fußballplatz.

Ergebnisse

12 Kilometer, Frauen: 1. Eva-M. Schmitt (F/Rannungen) 0:52:43, 2. Tanja König-Deeg (W45/TG Schweinfurt) 1:00:39, 3. Brigitte Fluhr (DJK Salz) 1:04:25; Männer: 1. Michael Wetteskind (M30/DJK Schweinfurt) 0:44:11; 2. Marius Mayer (Schwanfeld) 0:44:30; 3. Markus Veth (Rannungen) 0:45:09.

6 Kilometer, Frauen: 1. Susanne Fleck (W50) 0:25:07, 2. Annika Schraud (U18/RV Viktoria Halsheim) 0:27:33, 3. Andrea Stützer (W35/FC Garstadt) 0:29:23; Männer: 1. Jürgen Kneuer (M30/TSV Waigolshausen) und Felix Bauer (U20/TV Ochsenfurt) je 0:20:38, 3. Michael Kümmeth (M30/TG 48 Schweinfurt) 0:21:29.

 (Schweinfurter Tagblatt vom 28.Juni 2016)

 

 

Athleten der DJK Schweinfurt räumen ab!

 

Auch in diesem Jahr bildete unser Geiersberglauf die  Auftaktveranstaltung zur Laufserie Oberes Werntal. Bei schwülwarmen Temperaturen gingen insgesamt 337 Teilnehmer auf die verschiedenen Strecken.

Beim 12 km Lauf der Männer stand, in Abwesenheit der Sieger aus den vergangenen beiden Jahren Manuel Stöckert und Markus Unsleber, zum ersten Mal Michael Wetteskind von der, mit vielen Läuferinnen und Läufern vertretenen DJK Schweinfurt ganz oben auf dem Podest. Platz 2 und 3 belegten Markus Veth vom TSV Rannungen und Marius Mayer. Bei den Frauen gewann ebenfalls eine Athletin von der DJK Schweinfurt. Eva Baunach verwies Lisa Pfeuffer von der DJK Gänheim und Marie Pfeuffer von den Crazy Runners auf die Plätze.

Wurde die 6 km-Distanz im letzten Jahr noch von Tochter Jana gewonnen, war es dieses Mal Mama Elke Vollert von der TG 48 Schweinfurt, die, die gesamte Konkurrenz deutlich hinter sich ließ. Mit Anna Appel und Susanna Pfisterer standen neben ihr zwei neue Gesichter auf dem Siegerpodest. Über die gleiche Distanz dominierte bei den Männern mit einer ähnlichen Zeit wie im Vorjahr erneut Hans Appel von der DJK Schweinfurt. Ihm folgten Matthias Ort, ebenfalls DJK Schweinfurt und Werner Weth vom SV Vasbühl. Bei den Walkerinnen siegte Karin Kern vom TSV Gochsheim vor Petra Schleier und Monika Bartenstein-May. Bei den Männern gewann zum wiederholten Male Erich Katzenberger vom ZF Sachs Running Team vor Kurt Hahner vom SC Ostheim und Wolfgang Schleier vom TSV Gochsheim. Eine große Freude bereitete dem Veranstalter wieder die rege Teilnahme an den Kinderläufen. 67 Kinder und 47 Jugendliche bewältigten zunächst ihren Altersklassen entsprechend den Kids- bzw. Teen-Run und waren im Anschluss daran stolz auf ihre Urkunden und ihre „Sieger-Duschen“. Dass der Geiersberglauf für jedes Alter etwas bietet sieht man daran dass von Jahrgang 1938!!! bis Jahrgang 2012 nahezu jedes Geburtsjahr vertreten war. Im nächsten Jahr feiert der Geiersberglauf sein 10-jähriges Bestehen und wir würden uns sehr freuen, euch alle wieder in Waigolshausen begrüßen zu dürfen.

Die üblichen Verdächtigen am Geiersberg vorn

Es war ein gelungener Auftakt der Laufserie Oberes Werntal: 357 Teilnehmer, verteilt auf fünf Wettbewerbe, starteten bei guten äußeren Bedingungen beim neunten Waigolshäuser Geiersberglauf. Maximal fünf Minuten verloren sich ein paar Regentropfen an dem schwül-warmen Sommerabend.

In den Hauptläufen über die in zwei Runden gelaufenen zwölf Kilometer siegten die favorisierten Eva Baunach und Michael Wetteskind (beide DJK Schweinfurt). „An Eva konnte ich schon in der ersten Runde nicht dran bleiben“, lobte Elke Vollert (TG Schweinfurt), die sich ungefährdet den Sieg über die sechs Kilometer holte, ihre ehemalige Konkurrentin, als beide die gleiche Distanz liefen. Wetteskind musste schon mehr tun für seinen Sieg. Klar: Acht Sekunden Vorsprung ist nicht wirklich knapp. Aber sein Verfolger Markus Veth (TSV Rannungen) blieb lange dran, heimste sein bestes Ergebnis in Waigolshausen ein. Normalerweise spielt er Fußball in Altbessingen, aber da musste er die letzten Monate pausieren, um eine Verletzung auszukurieren – er erlitt an Fasching und Ostern jeweils einen Armbruch.

Tatsächlich knapp ging die Entscheidung im Nordic Walking aus. Bis 15 Meter vor dem Ziel liefen die beiden Dauer-Rivalen Erich Katzenberger und Kurt Hahner nebeneinander. Auf den letzten Metern holte Katzenberger einen Vorsprung von zwei Sekunden raus. Der zehn Jahre ältere Hahner nahm es gelassen. Er„walkt“ gerne. „Es ist ein Muss hier her zu kommen. Es war heuer schon mein 20. Wettkampf“, so der 64-Jährige.

Die Sechs-Kilometer-Entscheidung bei den Männern gewann Hans Appel vor Matthias Orth (beide DJK Schweinfurt). Für viele Läufer zählt freilich nur das Ankommen, wie beispielsweise für den ältesten Teilnehmer, Heinz Grove (Jg. 1938/TG Schweinfurt). „Er ist in der Läuferszene bekannt, wie ein bunter Hund“, sagte Streckensprecher Roland Zufraß über ihn bei der Läufer-Vorstellung. Grove trainiert nicht mehr so viel, aber die Ausdauer ist da. „Vor zwei Wochen bin ich vom Ellertshäuser See nach Schweinfurt gejoggt.“ Gebraucht habe er für die 17 Kilometer etwa zwei Stunden. In Waigolshausen sah er das Ziel im 12-Kilometer-Lauf nach 75 Minuten.

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(Schweinfurter Tagblatt vom 29.Juli 2015)

 

Geiersberglauf 2014

Einmal mit den ganz Großen laufen

Manuel Stöckerts Teilnahme begeistert Teilnehmer und Organisatoren des Geiersberglaufs

Der Traum eines jeden Hobbysportlers ist es, sich einmal mit den Großen der jeweiligen Sportart messen. Was nicht immer so einfach schein, war bei der achten Auflage des Geiersberglaufs des TSV Waigolshausen möglich. Denn unter den vielen Teilnehmern aus der Region befand sich unter anderem der amtierende deutsche Meister im Halbmarathon, Manuel Stöckert vom SC Ostheim.

„Es war eine schöne Abwechslung für mich, auch mal in einer anderen Umgebung zu laufen und zu trainieren“, empfand Stöckert den Geiersberglauf als durchaus angenehmen Tapetenwechsel in der Vorbereitung für Olympia 2016 in Rio de Janeiro. „Ich bin guter Dinge, ich trainiere momentan sehr viel, das wäre ohne die tolle Unterstützung durch meine Dienststelle bei der Polizei allerdings nicht möglich“, gibt sich der Ordnungsbeamte im Hinblick auf sein Ziel, die Olympiateilnahme, zuversichtlich.

Auch Organisator Thomas Klein zeigt sich über die Teilnahme Stöckerts sehr erfreut: „Das war natürlich für die Kinder und die Teilnehmer eine ganz tolle Sache. Auch, dass er nach dem Lauf noch Autogramme und ein Interview gegeben hat.“ Zwar ging die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr zurück, Klein zieht dennoch ein positives Fazit: „Wir durften 312 Läufer begrüßen, 112 Kinder und Jugendliche, also waren durch die Bank alle Altersklassen dabei“ – und tatsächlich spiegelt sich Kleins Aussage im Teilnehmerfeld wieder, in dem durch Willy Gräf sogar der Jahrgang 1934 vertreten war. Genauso vielfältig wie die Altersverteilung war denn auch das Programm, das neben den Hauptläufen auch einen Kids-Run (500 Meter lang) und einen Teen-Run (1000 Meter lang) für die Jüngeren anbot.

„Natürlich bedeutet der Geiersberglauf immer auch einen großen organisatorischen Aufwand. Es waren insgesamt 75 Helfer im Einsatz, neben der Bewirtung und der Trinkstation am Start-/Zielpunkt noch zwei Getränkeposten auf der Strecke und Personal zum Absperren der Strecke und so weiter“, beschreibt Klein die nicht unerhebliche Arbeit und Helferzahl.

Los ging es am Sportheim des TSV Waigolshausen, von da aus eine Runde über sechs Kilometer durch die nähere Umgebung. Wer sich für die sechs Kilometer entschieden hatte, durfte nach der ersten Runde ins Ziel einlaufen, wer zwölf Kilometer laufen wollte, musste noch eine zweite Runde drehen. Den Gesamtsieg bei den Männern über zwölf Kilometer holte sich wie erwartet mit einer Zeit von 36 Minuten und 16 Sekunden Manuel Stöckert, der damit seine Klasse unter Beweis stellte, über zwölf Kilometer bei den Frauen hieß die Siegerin Susanne Fleck vom TSV Gernach mit 49:17. Im Sechs-Kilometerlauf siegten bei den Frauen Jana Vollert (24:11) von der TG 48 Schweinfurt, bei den Männern Hans Appel (20:21) von der DJK Schweinfurt.

„Man darf jedoch nicht vergessen, dass der Geiersberglauf erst die Auftaktveranstaltung für die aktuelle Laufserie Oberes Werrntal ist, die sich aus verschiedenen Events zusammensetzt“, so Klein, der damit auf die bevorstehenden Veranstaltungen Hambacher Night Run (11.7.), Panoramalauf Euerbach (18.7.) und den Lauf zum Weinfest in Garstadt anspielt, wo anschließend auch die Siegerehrung der Laufserie stattfindet. Entscheidend ist die Teilnahme an mindestens drei der vier Wettkämpfe, um in die Gesamtwertung aufgenommen zu werden.

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Schweinfurter Tagblatt vom 1.Juli 2014

 

 

Geiersberglauf 2013

Streckenrekorde reihenweise gepurzelt!

Als Auftaktveranstaltung zur Laufserie Oberes Werntal konnten beim diesjährigen Geiersberglauf die Teilnehmerzahlen der Vorjahre deutlich übertroffen werden

Bei knapp über 20 Grad und somit idealen äußeren Laufbedingungen gingen insgesamt 362 Teilnehmer auf die verschiedenen Strecken. 65 Kinder und 52 Jugendliche bewältigten zunächst ihren Altersklassen entsprechend den Kids- bzw. Teen-Run und waren im Anschluss daran stolz auf ihre Urkunden und Medaillen.

Beim 12 km Lauf der Männer stellte Vorjahressieger Markus Unsleber, TV/DJK Hammelburg, erneut seine Klasse unter Beweis und siegte mit neuem Streckenrekord in 40:42 Minuten vor Michael Wetteskind von der DJK Schweinfurt und Sebastian Apfelbacher von der TG Kitzingen. Bei den Frauen gewann die Vorjahreszweite Susanne Fleck vom TSV Gernach und stellte in 48:45 Minuten den Streckenrekord aus dem Jahr 2007 ein. Nur 5 Sekunden hinter ihr kam Elke Vollert von der TG 48 Schweinfurt auf Platz zwei und Eva Baunach von der DJK Schweinfurt belegte in einer ebenfalls hervorragenden Zeit Platz drei.

Die 6 km Distanz dominierte bei den Frauen erneut Jana Vollert von der TG 48 Schweinfurt. Als Vorjahressiegerin und Favoritin an den Start gegangen ließ sie von Anfang an keinen Zweifel an ihrem erneuten Triumph aufkommen und siegte mit 24:07 Minuten und somit um 51 Sekunden schneller als bei dem von ihr gehaltenen Streckenrekord aus dem vergangenen Jahr. Platz zwei belegte Helene Duske vom FC 05 Schweinfurt, ganz knapp vor ihrer Mannschaftskollegin Clara Strobel aus Waigolshausen. Über die gleiche Distanz dominierte bei den Männern mit einer Fabelzeit von 19:53 Minuten Hans Appel von der DJK Schweinfurt und pulverisierte den bis dahin gehaltenen Streckenrekord um über eine Minute. Ihm folgten Felix Bauer vom TV Ochsenfurt und der bisherige Streckenrekordinhaber Jürgen Kneuer aus Waigolshausen auf den Plätzen. Bei den Männern Bei den Walkerinnen siegte ebenfalls mit Streckenrekord Carina Sell vom Burkardus Wohnpark in 43:44 Minuten vor Lokalmadatorin Rosi Fenn und Karin Kern vom TSV Gochsheim. Bei den Männern gewann mit einer Zeit von 41:26 Minuten und ebenfalls mit Streckenrekord Harald Müller von der DJK Abersfeld vor Kurt Hahner vom ZF Sachs Running Team und Frank Scholl

 

Für jeden ist etwas dabei in Waigolshausen
Geiersberglauf erlebt bei idealen Bedingungen eine Rekordbeteiligung – Markus Unsleber und Hans Appel siegen

Es war für jeden der 365 Teilnehmer etwas dabei beim siebten Waigolshäuser Geiersberglauf. Für die vier- bis achtjährigen Kids, die teilweise an der Hand ihrer Mutter die 500-m-Laufstrecke absolvierten. Über die Teenies, die auf der doppelten Distanz ihre Kondition testeten. Bis zu den Erwachsenen auf den sechs beziehungsweise zwölf Kilometer langen Distanzen sowie Nordic-Walkern.
Ebenso unterschiedlich waren die Leistungen und die verbundenen Ambitionen. „Jede Bewegung ist besser als keine“, sagte Nordic-Walking Sieger Harald Müller. „Meine Zielsetzung ist es, die Leute von der Bierbank weg zu bekommen“, propagiert der Krankenpfleger das Laufen mit Stöcken primär als einen hervorragenden Einstieg in das „richtige“ Laufen. Der überregional bekannte Markus Unsleber (DJK Hammelburg) gewann erwartungsgemäß die 12 Kilometer in sehr ordentlichen 40:42 Minuten, sah das ganze als „schönen Trainingswettkampf“, für den Iron-Man im September in Wales und lobte „die gute Tempoarbeit“ der Sechs-Kilometer-Läufer. Der Zweitplatzierte Michael Wetteskind (DJK Schweinfurt) ist Cross-Läufe gewohnt, fand aber den Anstieg dennoch „nicht ohne“. Seine Ambition: Eine ordentliche Zeit beim genau vermessenen und damit Bestenlisten-fähigen Hersbrucker Straßenlauf über zehn Kilometer im August.
„Ich tue mir nicht mehr weh“, sagt der inzwischen reine Hobbyläufer Carsten Eich (ASICS/Frontrunner), Ex-Europarekordhalter im Halbmarathon. In glatt 22 Minuten belegte der 43-jährige Gesundheitsmanager zwar „nur“ Rang neun über die sechs Kilometer. Angesichts des Alters aber wohl die über diese Strecke sportlich hochwertigste Leistung, zusammen mit dem erst 17-jährigen Sieger Hans Appel (19:58/DJK Schweinfurt). Bei den Frauen trennte die 70 bis 80 Kilometer in der Woche trainierende, siegreiche Susanne Fleck (W45/TSV Gernach) mit 48:46 Minuten nur rund vier Sekunden Sekunden von der zweitplatzierten Elke Vollert (W40/TG Schweinfurt). „Gut, dass es zwei Runden sind, da kann man sich den Lauf gut einteilen“, sagte die Siegerin. Über über Strecke und Organisation gab es von ihr nur Positives zu berichten.
Die Familie Vollert räumte kräftig ab. Rang zwei für Sohn Benno (U12) im Teenie-Lauf und Sieg für Tochter Jana (U14), für die das nur der Aufgalopp zu ihrem Sieg über die sechs Kilometer in hervorragenden 24 Minuten war. „Die Kinder waren immer bei unseren Läufen mit dabei“, erzählt Elke. In Zukunft möchte Jana auch testen, was auf der Laufbahn zeitenmäßig so geht.
Über die sportliche Zukunft macht sich Heinz Grove, mit fast 75 Jahren der älteste Teilnehmer, keine Gedanken. Am Vortag noch vom dreiwöchigen Nordsee-Urlaub zurück gekommen, bei dem längere Laufeinheiten nicht fehlten, meldete er noch kurzfristig zum Geiersberglauf. Er hielt die zwölf Kilometer tapfer durch, schaffte die Distanz in einer guten Stunde.
Ergebnisse
Männer, 6 km (86 Teilnehmer): 1. Hans Appel (mU18/DJK Schweinfurt) 19:53 Minuten, 2. Felix Bauer (mU18/TV Ochsenfurt) 20:34, 3. Jürgen Kneuer (M30/TSV Waigolshausen) 20:56, 4. Matthias Orth (U23/DJK Schweinfurt) 21:19, … 9. Carsten Eich (M40/ASICS Frontrunner) 22:01.
Männer, 12 km (79 Teilnehmer): 1. Markus Unsleber (M35/DJK Hammelburg) 40:41, 2. Michael Wetteskind (M/DJK Schweinfurt) 41:40, 3. Sebastian Apfelbacher (M35/TG Kitzingen) 42:32, 4. Marius Mayer (M/Schwanfeld) 43:16. Frauen, 6 km (35 Teilnehmer): 1. Jana Vollert (wU14/TG Schweinfurt) 24:07, 2. Helene Duske 28:06, 3. Clara Strobel 28:07 (beide WU18/FC 05 Schweinfurt), 4. Judith Rösch 28:12 (F/DJK Schweinfurt).
Frauen, 12 km (14 Teilnehmer): 1. Susanne Fleck (W45/TSV Gernach) 48:46, 2. Elke Vollert (W40/TG Schweinfurt) 48:50, 3. Eva Baunach (W35/DJK Schweinfurt) 49:35, 4. Anja Erlach (W30/SV Würzburg) 50:25.
Walking, Männer, 6 km (8 Teilnehmer): 1. Harald Müller (M40/DJK Abersfeld) 41:26, 2. Kurt Hahner (M60/ZF Sachs) 42:36, 3. Frank Scholl (M40) 42:43.
Walking, Frauen, 6 km (26 Teilnehmer): 1. Carina Sell (F/Burkardus Wohnpark) 43:44, 2. Rosi Fenn (W55/TSV Waigolshausen) 45:08, 3. Karina Kern (W45) 45:28, 4. Gisela Pfister (W50/beide TSV Gochsheim) 45:58.
Teen-Run 1000 m, männlich (28 Teilnehmer): 1. Stefan Pfeifer (mU12/Speed-Max-Team) 3:46, 2. Benno Vollert (mU12/TG Schweinfurt) 3:47, 3. David Hermann (mU12M10/TSV Werneck) 3:57; weiblich (24 Teilnehmer): 1. Jana Vollert (wU14/TG Schweinfurt) 3:28, 2. Eva Distler (wU14/ TSV Waigolshausen) 4:01, 3. Annika Schraud (wU14/Viktoria Halsheim) 4:02.
Kids-Run, 500 m, männlich (39 Teilnehmer): 1. Erik Deppisch 2:04, 2. Fabio König 2:09 (beide mU9/TSV Waigolshausen), 3. Jannek Ruh (mU9/TSV Mühlhausen) 2:13; weiblich (26 Teilnehmer): 1. Johanna Baunach (wU9/DJK Schweinfurt) 2:10, 2. Lisa Apfelbacher (wU8/TG Kitzingen) 2:18, 3. Laura Pfeuffer (wU9/Spfr Stettbach) 2:21.

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Schnellster über 12 km beim Geiersberg-Lauf: Markus Unsleber (DJK Hammelburg) im Ziel.
Foto: Wolfgang Müller

Hans Appel
Schnellster über sechs Kilometer: Hans Appel (DJK Schweinfurt).
Foto: Wolfgang Müller
Quelle: mainpost.de
Autor: Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Müller
Artikel: http://www.mainpost.de/sport/Schweinfurt-
Hassberge-Fuer-jeden-ist-etwas-dabei-in-
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